Trauerkarten würdevoll gestalten

Es ist kein besonders schöner Anlass, wenn eine Trauerkarte geschrieben und an die Freunde und Bekannten der Familie übersandt werden muss. Aber es ist eine Möglichkeit, den eigenen Gefühlen Ausdruck zu verleihen und den notwendigen Respekt zu bezeugen. Die Gestaltung einer Trauerkarte kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. Die wichtigsten Komponenten hierbei sind natürlich die schriftlichen Inhalte und möglichst stilvolle Muster und Motive.

So wie ein Fotobuch zeichnet sich auch eine Trauerkarte durch ihre gesamte Aufmachung aus. Das geht durchaus bis hin zum Umschlag. Den Anfang macht jedoch die Karte und deren grundlegende Farbgebung. Es versteht sich von selbst, das bei einer Trauerkarte keine schrillen oder zu harte Farben verwendet werden, mit Ausnahme natürlich von der Farbe Schwarz für die Schrift und eventuell die Konturen der Muster oder der Motive. Helle Punkte wie etwa die Flamme einer Kerze oder funkelnde Sterne am Firmament hingegen können durchaus Verwendung finden. Sie stellen ein Motiv der Hoffnung dar und sind gleichzeitig ein Symbol für das Leben nach dem Tode. Doch das geht bereits in den Bereich der Muster und Motive.

Welche Farben sollte man bei der Gestaltung einer Trauerkarte wählen?

Grundlegende Farben zur Gestaltung der Trauerkarte können Grau, Ocker, Braun und Beige sein. Natürlich gibt es für diese Farben unzählige Abstufungen. Als Faustformel kann gelten, dass die Farben bei jung verstorbenen Menschen etwas heller sein sollten als bei Menschen im hohen Alter. Damit wird die natürliche Fröhlichkeit und Unschuld junger Menschen symbolisiert. Die eher dunklen Farben für ältere Verstorbene bezeichnen deren Erfahrung.

Passende Motive verleihen den Trauerkarten eine persönliche Note

Auch die Motive und Muster, die zur Gestaltung der Trauerkarten verwendet werden können, besitzen ihre eigene Symbolik. So zum Beispiel Bäume in ihrem Winterkleid, Alleen und Wege die in die Ferne führen. Das Meer sowie der Himmel stellen die Unendlichkeit des Himmels dar, Bäume stehen für ein hohes Alter. Wege und Straßen stehen für ein zurückgelegtes Leben.

Unter Umständen kann eine Trauerkarte auch mit einem eigenen Motivstempel gestaltet werden (siehe: https://www.stempelservice.de/motivstempel), wobei ein Foto des oder der Verstorbenen immer akzeptabel ist. Allerdings sollte etwas auf Aktualität geachtet werden, soweit dies möglich ist. Bei jung verstorbenen Menschen ist dies heute dank des digitalen Zeitalters in der Regel kein Problem. Bei älteren oder in sehr hohem Alter Verstorbenen hingegen schon. Ob es der Würde des Toten zuträglich ist, diesen etwa von langer Krankheit gezeichnet abzulichten und das Bild dann in einer Trauerkarte zu verwenden, ist wohl eher fragwürdig. Da ist ein älteres Bild die bessere Alternative, zumal dann dessen Zeitgenossen und alte Freunde ihn oder sie eher wieder erkennen.

Das Gestalten einer Trauerkarte kann durchaus ein Teil der Trauerbewältigung sein und so für die Hinterbliebenen ein Weg sein, mit dem Verlust umzugehen, indem die Trauer mit Freunden, entfernten Verwandten und Bekannten geteilt wird.

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